Suche nach dem Reuss Stein

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Warum ich mich auf die Suche nach dem Reuss Stein begab

In den Harzklub Vereinsnachrichten berichtetet unser Vorsitzender Uwe Siebels, dass er mit unserem Ehrenvorsitzenden Günther Bothe, Kathrin Germer und ihrem Vater Klaus Röttger den Otto Reuss Gedenkstein aufsuchen wollten. Leider steht er in einem stark verwachsenen Windbruch Gebiet nahe dem Molkenhaus. So fanden sie lediglich am Wegesrand den Hinweisstein mit einem Pfeil, der die ungefähre Richtung zu dem Gedenkstein angab.

Schwach konnte ich mich an einen Namenstein in dem genannten Gebiet erinnern, also wurde dadurch meine Neugier geweckt, und habe mal auf einer Wanderung den Weg abgegangen und gesucht. Viele Steine am Wegesrand habe ich mir angeschaut, doch diesen Stein habe ich nicht gefunden. Mag sein, dass Maschinen davorstanden, denn zu der Zeit waren dort einige Geräte abgestellt.
Beim Maisingen am Molkenhaus lernte ich dann Klaus Röttger kennen, und ich spürte seinen großen, ja Herzenswunsch, diesen Gedenkstein noch einmal aufzusuchen. Da er den Standort des Hinweis-Steines kannte, machten wir uns auf den Weg dorthin.

Nun hat mich das Suchfieber gepackt, ich entfernte einige herabhängende Zweige und Moos von dem Hinweis Stein, sodass er gut sichtbar wurde und ging ein paar Schritte in das unwegsame Windbruch-Gebiet und fand, natürlich NICHTS.
Um geplant vorzugehen, habe ich mir auf der Landkarte ein Suchbereich eingezeichnet und diesen mit Gartenschere und meinem Navi abgesucht.
Nach etwa 180 m Wegstrecke innerhalb meines erdachten Gebietes tauchte er auf, ein kleiner, vermooster „Obelisk“. -EUREKA- dies kann doch nur der Reuss Stein sein!
Tatsächlich, er ist es!
Nun wünsche ich mir, dass wir uns einen Zugang schaffen dürfen, um den Stein zugänglich zu machen und so die Erinnerung wachzuhalten können.

Text und Bilder: Gerhard Reupke

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